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Dem Besucher wird sich die Vorstellung aufdrängen,
daß der Name „OBERBERGISCHER KREIS“ von
dem Erscheinungsbild dieser Landschaft abgeleitet wurde.
Auf etwa 920 qkm findet man eine typische Mittelgebirgslandschaft
mit Erhebungen von 150 – 500 m und viele tiefgeschnittene
Bachtäler, die dieser Region die Beinamen „Land
der tausend Bäche“ und „Land der tausend
Täler“ einbrachten.
Tatsächlich handelt es sich aber
um einen historischen Namen. Er erinnert daran, dass
Teile dieses Gebietes bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts dem Herzogtum
Berg angehörte
und von dem Grafen von Berg regiert wurde. Als im Jahre 1932 die Kreise
Gummersbach und Waldbröl vereinigt wurden, besann man sich auf diese
geschichtliche Epoche und prägte den Namen „OBERBERGISCHER
KREIS“.
Der Oberbergische Kreis umfaßt
nach der Kreisraumneuordnung im Jahre 1975 dreizehn Gemeinden: Bergneustadt, Engelskirchen, Gummersbach, Hückeswagen, Lindlar, Marienheide, Morsbach, Nümbrecht, Radevormwald, Reichshof, Wiehl, Waldbröl, Wipperfürth.
In der Kreismitte hat sich ein städtisches Verflechtungsgebiet
entwickelt, in dessen Mittelpunkt die Kreisstadt Gummersbach
liegt: Verwaltungsschwerpunkt und Zentrum für Wirtschaft,
Handel, Sport und Kultur.
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